Österreichische Buddhistische Religionsgesellschaft

  ÖBR Newsletter  
  Nr. 18 / Dez. 2011  
 
Mögen sich die heilsamen
Aktivitäten zum Wohle
Aller entfalten!
 
  Stupa im Waldviertel  
 
Stupa in GföhlIn Gföhl, im Waldviertel möchte das Friedens-Stupa-Institut  einen Stupa errichten. Ein Stupa hat eine symbolische Bedeutung und bezieht sich auf den Buddha, seine Lehre und das Erwachen (die Erleuchtung). Er symbolisiert Buddhas Geist, aber auch Buddhas Weisheit, Mitgefühl und Liebe zu allen Lebewesen. Er ist Symbol für Frieden, Glück und die Erleuchtung. Die Vorteile, die durch die Errichtung eines Stupa oder dessen Umkreisung entstehen, sind unermesslich.


Mit dem Stupa Gföhl wird das größte Weltfriedensdenkmal Europas entstehen. Von diesem Ort der Begegnung soll künftig allumfassendes friedliebendes Denken in die Welt hinausgetragen werden. Neben dem Stupa mit einem Durchmesser von rund 20 Meter soll auf dem zwei Hektar großen Areal ein 600 m² großes Gebäude entstehen, das Gemeinschaftsräume, 7 Wohnstudios für die Ordensmönche und -nonnen, sowie Meditationsräume beinhaltet.

Die Grundbeschaffung hat von allen Beteiligten viel Zeit, Geduld und Liebe erfordert. Viele Freunde Bop Jon Sunims aus Österreich und der ganzen Welt haben zahlreiche Standorte aufgesucht und „gefühlt“, welches Grundstück für den Stupa wohl das richtige sein kann. Architekt Matthias Rainer hat mit seinem Einfühlungsvermögen bei der Standortwahl mitgeholfen. Der Baubeginn ist im Frühjahr 2012 nach der Schneeschmelze.

In den letzten Wochen gab es verschiedene Diskussionen zu diesem Projekt.
Die ÖBR sendete am 15.12.2011 folgende Pressemitteilung aus: 

Nur ein Miteinander der Religionen ermöglicht eine friedliche Entwicklung in Toleranz
und gegenseitigem Respekt

Wien (OTS) - Die Österreichische Buddhistische Religionsgesellschaft verfolgt mit teilweisem Bedauern die Entwicklung der Diskussion über die Errichtung eines Stupa in
Gföhl.

"Es ist verständlich, dass Menschen ablehnend oder ängstlich reagieren, wenn sie nicht ausreichend informiert sind", sagt Gerhard Weißgrab, der Präsident der ÖsterreichischenBuddhistischen Religionsgesellschaft, "aber die letzten unsachgemäßen Wortmeldungen von Herrn Ewald Stadler über den Stupa als Götzentempel entfernen sich leider von jeder sachkundigen und somit konstruktiven Diskussion. Gerade in sehr schwierigen gesellschaftlichen Entwicklungen, wie wir sie im Moment durchleben, ist ein wertschätzendes und friedvolles Miteinander ein wichtiger Baustein für eine bessere Zukunft. Dies ist auch der Gedanke, der hinter der Errichtung des Stupa in Gföhl steht. Der Buddhismus ist eine der ältesten Religionen der Welt und gehört zu den großen religiösen
Traditionen, die weltweit verbreitet sind und diese Verbreitung erfolgt nicht durch Mission."

Besonders erfreut zeigt sich Weißgrab über die vielen hilfreichen und unterstützenden Wortmeldungen zu diesem Thema, die von wichtigen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und auch der katholischen Kirche kommen, und ergänzt: "Nur in einem konstruktiven Miteinander der Religionen können wir eine gemeinsame friedliche Zukunft erwarten."

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